Pressestimmen
zu „Der zugang ist gelegt“:
„Die Lyrik der Bärbel Klässner ist erfrischend anders, auch oder gerade weil es Lyrik vom Feinsten ist. Unbedingt lesenswert!"
Silvia Tornau (Mitteldeutsche Autorinnen)
„Bärbel Klässner fügt die Sprache so poetisch wie gewitzt, so bissig wie geschmeidig."
Andreas Heidtmann (Poetenladen)
„Hingabe an das Zeitliche, an das sinnlich erfahrbare Wortkonstrukt, als ein Hineingehen mit ihm ins Unabänderliche, wissend, daß das Wort nur vorläufigen Widerstand leisten kann, nicht Erlösung."
zu „Am ende der städte":
„Am Ende der Städte beginnt noch lange nicht die grüne Wiese, sondern zunächst der halburbane Wildwuchs der Peripherie. Bei der Lyrikerin Bärbel Klässner dagegen „frieren" an den Rändern der Städte „die häuser hinter kurzgeschorenen hecken". Man spürt förmlich, dass Geborgenheit hier, in den weißgetünchten Reihenhausidyllen keine Heimstatt hat. ... „Eine fremde nimmt meinen mantel vom haken/jemand geht in meinen schuhen fort" heißt es in „Es stört mich nicht". Diese Fremde geht bis zum Ende der Städte, wo die Hunde schlafen, „die keiner mehr weckt." Dort statt Baumärkten und Gebrauchtwagenhändlern Poesie zu suchen, ist ein gewagtes Unterfangen. Bärbel Klässner ist es gelungen, der Peripherie des Sagbaren bemerkenswerte Dichtung abzutrotzen."
Kai Agthe in „Thüringische Landeszeitung"
zu „Nahe dem wortwendekreis":
„Ihre Poesie mit sensiblen Verästelungen eigener Bilderwelten, die nur selten Themen aus den Künsten, aus Märchen oder Volkslied aufnehmen, besticht durch das aufgestörte Ich. ...Verse, die Bilanz ziehen in einer dichterischen Konzentration, wie sie nur selten zu lesen ist. Ein literarisches Debüt, das hellhörig macht."
Annerose Kirchner in „Thüringer Allgemeine"
„Bärbel Klässners Bändchen mit dem schönen, von fern an Celansche Komposita erinnernden Titel „Nahe dem wortwendekreis" ist wahrhaftig ein Ereignis. Grenzenloses Vertrauen in das Sagen, Zutrauen zum selbstgesetzten Wort das ist es, was ihre Gedichte auszeichnet. Die Selbstaussagen dieser Dichterin sind Lebenslieder, denen die Metapher nicht das Kleid, sondern der Körper ist."
Harald Heydrich in „Palmbaum", Literarisches Magazin
„Das, was ihr wichtig ist, setzt sie in Beziehung zur Sprache Sprache als lebenserhaltendes Medium. Das gibt ihren Gedichten Spannung und Spannweite....Sie hat sich ihre eigene Sprache geschaffen, dazu eine erstaunlich selbständige (originäre) Bilderwelt, die kaum Anleihen erkennen lässt. Bärbel Klässners Gedichte bergen immer wieder Zeilen, Wendungen, die sich festhaken.„
Wulf Kirsten aus dem Nachwort in „Nahe dem wortwendekreis"
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